Jetzt geht’s Schlag auf Schlag. Vor erst zwei Wochen zeigte ich Euch das „Hooo“ Video und jetzt gibts schon wieder was Neues von meinem Lieblingskünstler Moses Pelham.
Diesmal ist es das Video zu der ersten Single „Für die Ewigkeit“ aus dem bald erscheinenden Album „Geteiltes Leid 3“.

Über das Konzept für das Video denken Moses und ich schon seit Ende des letzten Jahres nach. Zuerst wollten wir das Video im Wasser drehen, bei Nacht, und immer tiefer ins Wasser laufen…
Diese eigentlich schöne Idee sortierten wir aber aus verschiedenen Gründen aus und konzentrierten uns schon bald darauf, etwas mit einer an dem Körper befestigten Kamera zu machen.
Wir checkten erst diverse Möglichkeiten von bereits vorhandenen Bodymounts, die uns alle nicht richtig überzeugten, weil sie unsere Möglichkeiten zu stark einschränkten. Also haben wir uns einfach unser perfektes Bodymount bauen lassen.
Der zweite Teil des Konzeptes war die Integration der alten Videos. Die Vorstellung aktuelles Material einfach mit alten Videos zu unterschneiden gefiel mir -ehrlichgesagt- zuerst nicht so richtig. Erst mit dem Ansatz, intelligente Übergänge zwischen den beiden Ebenen zu schaffen, wuchs meine Begeisterung für diese Flashbacks. Mittlerweile bin ich so sehr davon überzeugt, dass ich kaum noch glauben kann, dass ich am Anfang Zweifel bezüglich dieser Ebene hatte.

Wir drehten das Video in sehr, sehr vielen Nächten im September. Das war die härtesten Drehzeit seit langem, was allerdings weniger daran lag, dass der Dreh selbst so anstrengend war – im Gegenteil – wir haben nie länger als bis 01.30 gedreht, oftmals drehten wir nur zwei, drei Stunden pro Nacht. Aber danach saßen Moses und ich meistens noch sehr lange zusammen, haben das Material ausgewertet und viel geredet und gelacht. Diese Zeit war also auf meiner Seite stark von extremen Schlafmangel geprägt, weil ich leider nicht besonders gut tagsüber schlafen kann.

Ich glaube, wir haben letztendlich 9 – 10 „Drehtage“ gebraucht. Das lag unter anderem daran, dass die Menschen, die wir im Video treffen wollten, nicht am gleichen Tag Zeit hatten. Aber auch daran, dass das Wetter nicht immer mitspielte und wir drei Mal wegen Regens abbrechen mussten. Es hat aber auch eine Weile gedauert, diese Karre zu organisieren, die dann dummerweise schon beim 2. Take einen Motorbrand erlitt und ausfiel, so dass ich nicht alles so drehen konnte, wie ich mir das vorgestellt hatte… Zum Glück konnte Bayz uns für den nächsten Tag einen funktionierenden Ersatz organisieren.
Die Schlussszene mit dem Sprung vom Dach war auch etwas tricky, weil sich Moses beim ersten Versuch verletzte und die folgenden Sprünge dann nicht mehr so gut funktionierten. Wir sind dann am nächsten Tag noch mal aufs Dach und haben die Sprungbedingungen für Moses so angepasst, dass er sich gefahrlos fallen lassen konnte, und wir das perfekte Bild drehen konnten.

Geschnitten hat das Video die wunderbare Andrea Guggenberger

Hier gibt es auch ein kleines Making Of:

und den 2. Teil des Making Ofs gibts hier:

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