Autor Katja Kuhl

31/08/2014

Tim Ehlert

An einem Sonntag im letzten Herbst fotografierte ich den Schauspieler Tim Ehlert. Normalerweise fahre ich bei Schauspielershoots immer mit meinem eigenen Auto, weil da meistens irgendwelches Equipment drin rumliegt, das ich zwar nicht nutze, das mir aber trotzdem ein Gefühl von Sicherheit gibt – falls ich dann doch mal einen Aufheller, etwas Schatten, ein Stativ oder etwas zusätzliches Licht brauchen sollte.
An diesem Tag jedoch fuhren wir mit Tims VW Bus durch Berlin, eine richtige Surferkarre, die neben verschiedener Klamotten, genug Platz zum Umziehen auch noch einige andere Dinge beherbergte, die uns später den Arsch retten sollten.
Wir fuhren Richtung Osten. Ich hatte mir einige neue Spots überlegt, steuerte aber auch ein paar meiner Lieblingslocations an. Ich porträtierte Tim an den unterschiedlichen Orten; gegen Ende fuhren wir auf den belebten Parkplatz eines Pflanzen/Baumarktes, der Sonntag nachmittags geöffnet hatte.
In der Nähe des Parkplatzes befand sich die letzte Location des Tages, ein altes Gebäude, in dem ich zwei Motive fotografieren wollte. Als wir eine Stunde später wieder zurück kamen, war der Parkplatz erschreckenderweise wie leergefegt. Kein Mensch mehr da. Bis auf Tims einsamen alten Bully, stand da auch kein anderes Fahrzeug mehr rum. Dummerweise versperrte zu allem Überfluss auch noch eine Schranke den Weg nach draußen.
Das sah nicht gut aus. Gestrandet irgendwo in der Pampa, außerhalb von Berlin, keine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel… Die Polizei konnte auch nicht helfen, ein Kontakt zu einem Wachschutz war nicht zu bekommen. Tim hatte am nächsten Morgen ein Casting in einer anderen Stadt, also war eine Ausfahrt während der regulären Öffnungszeiten am nächsten Tag keine Alternative.
Also suchten wir nach einem Ausweg und wurden fündig. An einer Außenseite des Geländes, hinter den ausgestellten Holzsaunen, befand sich ein altes rostiges Tor, das mit einem massiven, verrosteten Querriegel verschraubt war. Und hier kam nun Tims Karre ins Spiel, in dessen Innenraum sich ein gut ausgestatteter Werkzeugkasten befand, mit dessen Inhalt Tim das alte ausrangierte Tor öffnen konnte und uns den Weg nach draußen ermöglichte.

Hier sind meine Lieblingsfotos:

24/08/2014

Fler – Maskulin Kollektion 2014

Vor zwei Wochen habe ich die neue Maskulin Kollektion von Fler fotografiert. Als Location wählte ich eine leerstehende Halle in Köpenick, die viele spannende Motive bot.
Sebastian Glowinsky assistierte mir bei diesem Projekt.

17/08/2014

Tim Breyvogel

Es ist schon eine Weile her, dass ich den Schauspieler Tim Breyvogel fotografierte. Genauergesagt war es im November letzten Jahres. Seitdem ich jedoch meine nette Fotolocation im Keller habe, schocken mich winterliche Temperaturen bei kleinen Porträtshoots gar nicht mehr. Ich streiche die Wände regelmäßig neu und schaffe mir immer wieder neue Motive, um eine geeignete Ausweichlocation zu haben, wenn es auf der Straße zu kalt wird. Tim und ich begannen also outdoor und als wir langsam zu frieren begannen und die Gesichtszüge kurz vorm Einfrieren waren, gingen wir zum Fotografieren in meinen Keller.

10/08/2014

Mateo „Unperfekt“ Doktorspiele Version

Es ist jedesmal eine spannende Herausforderung, ein Musikvideo für einen Song zu machen, der Titelsong für einen Kinofilm ist. Die Schwierigkeit liegt darin, Szenen aus dem Kinofilm mit Szenen des Künstlers so zu verknüpfen, dass ein homogenes Gesamtwerk entsteht. In diesem Fall ging es um den neuen Song von Mateo „Unperfekt“ und den Kinofilm „Doktorspiele“.
Da es auch eine Version des Musikvideos ohne Doktorspiele Szenen geben wird, die allerdings erst später veröffentlicht wird, mussten wir also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Einmal wollten wir ein Musikvideo drehen, das passend zum Song eine eigene Story erzählt – eine „Lovestory“ von Mateo und seiner „perfekt unperfekten“ Lady, die auch ohne das Material des Spielfilms funktioniert und andererseits ein zweites, das die Lovestory des Musikvideos mit der Story des Kinofilms verbindet.
Ich entschied mich dafür, Szenen zu entwickeln, die sich durch intelligente Schnitte mit den vorhandenen Doktorspieleszenen verbinden lassen, so dass Szenen, die im Musikvideo beginnen, auf ähnliche Weise in den Kinofilmsequenzen fortgeführt werden und umgekehrt.
Schaut es Euch an:

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Sobald die Artist only Version online ist, zeige ich sie natürlich auch wieder hier.

Die perfekt – unperfekte Lady in unserm Musikvideo wurde von Tutu gespielt. Produziert hat den Clip die Mutter und Vater Filmproduktion, fürs Styling war Mads Rønnborg verantwortlich, für das MakeUp die gute Katharina de Malotki, geschnitten hat die Andrea Guggenberger und ich habe Regie und Kamera gemacht.

Falls Euer Browser das eingebettete Video nicht anzeigt, hier gibt es den Direktlink:

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