21/04/2019

Ingolf Müller-Beck

Die Fotosession mit dem Schauspieler Ingolf Müller-Beck war ebenfalls eine, die zur Winterzeit im Freien stattfand. Vor einigen Jahren noch habe ich es vermieden, in den kalten Monaten draußen zu fotografieren, weil ich Angst vor eingefrorenen Gesichtszügen bei meinen Schauspielern und Schauspielerinnen hatte. Aber seitdem ich weiß, dass wir mit der richtigen Vorbereitung auch im Winter gute Porträts machen können, macht es mir sogar Spaß. Neben der richtigen Kleidung sind eben auch die richtige Einstellung, Möglichkeiten zum Aufwärmen und warme Getränke bewährte Mittel, um gut durchhalten zu können.
Und manchmal haben wir dann sogar das Glück und erwischen eine besondere Wettersituation. Wie zu Beginn der Session mit Ingolf, als etwas Bodennebel aufzog, der einen schönen milchigen Schleier auf die Straße legte.

14/04/2019

Jenny Reuter

Für die Künstlerin Jenny Reuter machte ich vor einiger Zeit ein paar Porträts. Jenny wünschte sich ein Motiv im Freien und einige indoor Bilder, die wir dann in meinem kleinen Kellerstudio umgesetzt haben. Unterstützt wurde ich bei der Fotosession von Birgit Düvelmeyer, die für Haare & Make Up verantwortlich war.

07/04/2019

Fler – Vermächtnis Video

2007 lernte ich Fler bei einem Fotoshoot für den 77store kennen. Schon damals fragte er mich, ob ich mir vorstellen könnte, mal ein Video mit ihm zu drehen. In den letzten paar Jahren, seitdem wir regelmäßig zusammenarbeiten und ich viele seiner Fotos mache, haben wir immer mal wieder über das Thema Video gesprochen, aber aus diversen Gründen hat es nie geklappt. Vor einigen Wochen erhielt ich per WhatsApp eine kurze Nachricht von Fler. Er schickte mir den Link zu einem Moodfilm von meinem Regiekollegen Art Davis und fragte mich, ob ich so ein Video drehen könnte. Natürlich kann ich ;-). In unserem darauffolgenden Telefongespräch wollte ich natürlich wissen, wieso Art Davis seine Skizze nicht selbst umsetzt. Fler sagte mir, dass er keine Zeit hat, aber er damit einverstanden ist, wenn ein anderer das Thema umsetzen würde. Ich empfand den Moodfilm als sehr gute Inspirationsquelle und schöne Projektionsfläche für meine eigene Vision und meine Interpretation des Themas. Denn klar war natürlich, dass ich dem Ganzen meinen eigenen Stempel aufdrücken wollte, um meine individuelle Version davon zu drehen. Daher war ich dann auch froh, dass mir Fler in der Umsetzung sehr viel Spielraum für eigene Ideen ließ und ich frei walten konnte. Mir war es die Atmosphäre des Clips sehr wichtig und so war ich sehr dankbar, dass das Wetter an unseren beiden Drehtagen so grau und düster war, weil das meine gewünschte triste Stimmung perfekt unterstützte. Neben dieser Atmosphäre waren mir ausdruckstarke Bilder wichtig, die man langsam und ruhig schneiden kann, das Storytelling wollte ich assoziativ, fragmentarisch und verschachtelt aufbauen. Zeit- und Realitätsebenen sollten verschwimmen. Eine Traumsequenz mit weißen Tauben stand kurzzeitig auf der Kippe, weil die Tauben bei starken Regenwetter nicht fliegen dürfen. aber zum Glück regnete es nicht zu stark. Fler war echt super professionell, vorallem als es um die Schussszene ging. Die Explosionen auf dem Körper sind richtig schmerzhaft, und wir haben sie sogar noch mal wiederholt, weil Fler mit sich selbst noch nicht zufrieden war. Er war auch richtig hart im Nehmen, als wir die Szene drehten, in dem sein Kopf ungebremst auf den Boden knallt. Das war kein Trick, das hat er echt gemacht!
Ich wollte dem Video außerdem einen tristen SW-Street Look verpassen, im Stile meiner Fotos für das Albumartwork von „Keiner Kommt Klar Mit Mir“. Als Location für die Beerdigung wünschte ich mir einen Hügel am Stadtrand mit Blick auf eine Hochhaussiedlung. Dass wir in der Kürze der Zeit genau so eine Location wie aus meiner Vision finden konnten, grenzte fast an ein Wunder und das habe ich meiner Filmproduktion Mutter und Vater zu verdanken. Aber bevor ich noch mehr schreibe – schaut es Euch einfach mal hier an:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von YouTube nachzuladen.
Inhalt laden

PHA+PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iNTYwIiBoZWlnaHQ9IjMxNSIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9JdkpkOFAxeXpNcyIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZSIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPjwvcD4=

Credits:
Regie: Katja Kuhl
DoP: Benjamin Frik
Schnitt: Andrea Guggenberger
Color Grading: Bowcouleur
Make-up: Doshiba Vashikararai
Ausstattung: Julia Laube
SFX: Roland Tropp
Producer: Christian Schliebs
Mutter & Vater Filmproduktion

31/03/2019

Timo Fakhravar


Im letzten Jahr hatte ich wieder eine ganze Menge Schauspieler vor der Linse. Einer davon war Timo Fakhravar. Mit ihm erlebte ich eine äußerst ergiebige und inspirierende Fotosession. Wir verbrachten einen entspannten Nachmittag damit, möglichst unterschiedliche Stimmungen einzufangen und spannende Porträts zu fotografieren. Die Zusammenarbeit hat mir viel Spaß gemacht. Vor einigen Tagen habe ich mich dran gesetzt, meine Lieblingsbilder auszuwählen und für diesen Blog vorzubereiten:

24/03/2019

Ein kleiner Einblick in meine Raphistorie

Als mich Ende letzten Jahres Jan Wehn ansprach, um mich nach Fotos für das Buch „Könnt Ihr mich Hören“ zu bitten, habe ich mein Archiv durchforstet und dabei einige spannende Fotos, die ich in den letzten 27 Jahren von deutschen Rapmusikern gemacht habe, zusammengetragen. Einige davon habe ich dann ein wenig überarbeitet bzw. neu gescannt, um sie Euch zu zeigen. Ich habe noch viel mehr Bilder, die ich gerne präsentieren würde, aber da ich viele der Bilder noch analog fotografiert habe, und ich alle neu scannen müsste, fehlt mir dazu aktuell etwas die Zeit. Daher muss für heute diese kleine Zeitreise reichen.

Fortsetzung folgt irgendwann 😉

Ältere Einträge

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Nur First-Party-Cookies zulassen:
    Nur Cookies von dieser Webseite.
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück