Kategorie Music

28/07/2019

Fler

Für diese Fotos von Fler bin ich Anfang Februar in die Nähe von Stuttgart gefahren. Dort fand ein Nachdreh mit den Jungs von „wirschneidengold“ für das „Sex, Money, Murder“ Video statt. Da nur noch fehlende Performanceszenen nachgedreht werden sollten, für die normalerweise nicht allzuviel Zeit benötigt wird, wollten Fler und ich die Möglichkeit nutzen, dass wir ein großes Studio, eine Menge Licht und ein gutes Team zur Verfügung haben, um das Cover für „Colucci“ zu fotografieren. Es kam dann aber alles anders als geplant. Der Dreh dauerte fast 12 Stunden und uns lief die Zeit davon. Um nicht untätig rumzustehen, habe ich ab und zu ein Making Of Foto gemacht, in der Hoffnung, dass sich ein passendes Zeitfenster für unser Covershooting öffnet. Die Gelegenheit kam dann in einer Umbauphase gegen Mitternacht, mit viel Nebel und Gegenlicht entstanden in wenigen Minuten ein paar mystische Bilder. Eines davon war dann auch das Motiv für einen sehr coolen Coverentwurf, ganz ohne Schrift. Aber Fler ändert seine Albencover bis zum Release doch immer mal wieder und leider hatte ich für das dann sehr kurzfristig geplante Shooting 2 Tage vor Abgabe des finalen Albumartworks keine Zeit.

…und hier siund einige der Making Of Bilder, die ich während des Drehs zum Zeitvertreib gemacht habe. Das war auch irgendwie eine merkwürdige Erfahrung, quasi als „Settourist“ einem fremden Videodreh beizuwohnen…

07/07/2019

Tice

Die Rapperin Tice habe ich letztes Jahr auf der Moses Pelham Tour kennengelernt. Sie glänzte nicht nur als Support Act bei einigen seiner Konzerte, sondern war auch Teil der Moses Pelham Band und unterstützte ihn als Backup Mc auf der Bühne.
Einige Monate später kam sie mich in Berlin besuchen und wir machten ein paar Fotos für ihre anstehenden Releases. Hier sind meine Favoriten aus unserer schönen Session:

30/06/2019

Capitano – When I Dance Video


Vor einigen Wochen war ich in Frankfurt, um mit der tollen Band Capitano ein ganz besonderes Video zu dem Song „When I dance“ zu drehen.
Die Arbeitsweise für das Video war eine ganz Besondere. Statt vielen verschiedenen Einstellungen und Perspektiven, wählten wir für den jeden der 3 Musiker nur eine Einstellung und ein SetUp. Wir wollten uns nur auf das Wesentliche konzentrieren. Jeder der 3 Jungs bekam den Song vorgespielt und hatte die Aufgabe seine Maske fallen zu lassen und sich unverstellt, pur, unmittelbar und ehrlich der Kamera zu stellen. Außer Hinsetzen, Musikhören und sich dabei fallen lassen, gab es keine Vorgaben. Da wir jeweils nur einen einzigen Onetake von jedem einzelnen benutzen wollten, benötigten wir gar nicht so viele Versuche. Am Ende wählten wir von jedem den besten Durchgang aus. Wir hatten also insgesamt 3 Takes, die ich dann zusammen mit meiner Lieblingscutterin Andrea Guggenberger zu einem einzigen Video zusammengefügt habe.

Hier ist der Clip:

20/05/2019

Vanessa Mai – Die beste Version

Vor einigen Wochen habe ich ein Video für den neuen Song von Vanessa Mai „Die beste Version“ gedreht. Das Thema des Songs liegt mir wirklich am Herzen. Vanessa und ihr Team haben uns viel Vertrauen geschenkt und so konnten wir mit Hilfe meiner Freunde von der Mutter & Vater Filmproduktion gemeinsam ein wirklich schönes Video schaffen, auf das ich sehr stolz bin. Hier könnt Ihr es sehen:

Credits:
Regie: Katja Kuhl
DoP: Benjamin Frik
Licht: Jonathan Beneteau
Schnitt: Andrea Guggenberger
Color Grading: Bowcouleur
Make-up: Ben Mayer & Adeline Hassid
Art Director: Julia Laube
Producer: Christian Schliebs
Mutter & Vater Filmproduktion
Herzlichen Dank auch an die tollen Darsteller: Boris, Christa Lee, Vanessa, Dimitri und Jasmina.

07/04/2019

Fler – Vermächtnis Video

2007 lernte ich Fler bei einem Fotoshoot für den 77store kennen. Schon damals fragte er mich, ob ich mir vorstellen könnte, mal ein Video mit ihm zu drehen. In den letzten paar Jahren, seitdem wir regelmäßig zusammenarbeiten und ich viele seiner Fotos mache, haben wir immer mal wieder über das Thema Video gesprochen, aber aus diversen Gründen hat es nie geklappt. Vor einigen Wochen erhielt ich per WhatsApp eine kurze Nachricht von Fler. Er schickte mir den Link zu einem Moodfilm von meinem Regiekollegen Art Davis und fragte mich, ob ich so ein Video drehen könnte. Natürlich kann ich ;-). In unserem darauffolgenden Telefongespräch wollte ich natürlich wissen, wieso Art Davis seine Skizze nicht selbst umsetzt. Fler sagte mir, dass er keine Zeit hat, aber er damit einverstanden ist, wenn ein anderer das Thema umsetzen würde. Ich empfand den Moodfilm als sehr gute Inspirationsquelle und schöne Projektionsfläche für meine eigene Vision und meine Interpretation des Themas. Denn klar war natürlich, dass ich dem Ganzen meinen eigenen Stempel aufdrücken wollte, um meine individuelle Version davon zu drehen. Daher war ich dann auch froh, dass mir Fler in der Umsetzung sehr viel Spielraum für eigene Ideen ließ und ich frei walten konnte. Mir war es die Atmosphäre des Clips sehr wichtig und so war ich sehr dankbar, dass das Wetter an unseren beiden Drehtagen so grau und düster war, weil das meine gewünschte triste Stimmung perfekt unterstützte. Neben dieser Atmosphäre waren mir ausdruckstarke Bilder wichtig, die man langsam und ruhig schneiden kann, das Storytelling wollte ich assoziativ, fragmentarisch und verschachtelt aufbauen. Zeit- und Realitätsebenen sollten verschwimmen. Eine Traumsequenz mit weißen Tauben stand kurzzeitig auf der Kippe, weil die Tauben bei starken Regenwetter nicht fliegen dürfen. aber zum Glück regnete es nicht zu stark. Fler war echt super professionell, vorallem als es um die Schussszene ging. Die Explosionen auf dem Körper sind richtig schmerzhaft, und wir haben sie sogar noch mal wiederholt, weil Fler mit sich selbst noch nicht zufrieden war. Er war auch richtig hart im Nehmen, als wir die Szene drehten, in dem sein Kopf ungebremst auf den Boden knallt. Das war kein Trick, das hat er echt gemacht!
Ich wollte dem Video außerdem einen tristen SW-Street Look verpassen, im Stile meiner Fotos für das Albumartwork von „Keiner Kommt Klar Mit Mir“. Als Location für die Beerdigung wünschte ich mir einen Hügel am Stadtrand mit Blick auf eine Hochhaussiedlung. Dass wir in der Kürze der Zeit genau so eine Location wie aus meiner Vision finden konnten, grenzte fast an ein Wunder und das habe ich meiner Filmproduktion Mutter und Vater zu verdanken. Aber bevor ich noch mehr schreibe – schaut es Euch einfach mal hier an:

Credits:
Regie: Katja Kuhl
DoP: Benjamin Frik
Schnitt: Andrea Guggenberger
Color Grading: Bowcouleur
Make-up: Doshiba Vashikararai
Ausstattung: Julia Laube
SFX: Roland Tropp
Producer: Christian Schliebs
Mutter & Vater Filmproduktion

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