Kategorie Zurück zum Anfang

23/05/2021

Zurück zum Anfang: Sid & Dana

Mein heutiger Beitrag zeigt Bilder von Sid & Dana aus dem Jahre 2000.
Die beiden gehörten zu der Berliner Band „Gorgeous Dean“, die Hannes, ein guter Freund von mir managte. In der Zeit zwischen 2000 & 2001 hatte ich die Band mehrmals vor der Linse. Bei den Shoots und vielen weiteren Begegnungen lernten wir uns besser kennen und mögen. Wir hatten damals alle viel mehr Zeit als heute, und da ich die beiden sehr fotogen fand, setze ich einige freie Projekte mit Ihnen um.
Die Outdoorbilder sind ganz einfache, spontane Bilder, die ohne große Planung entstanden sind. Ich hatte ein, zwei Ideen, Lust aufs Fotografieren und rief spontan Dana & Sid an. Die beiden hatten Zeit und wir fuhren zu einigen Locations in Südberlin, die ich am Tag zuvor entdeckte. Ich erinnere mich noch daran, dass es mir schon bei der Entdeckung der Orte in den Fingern kribbelte und ich so schnell wie möglich dieses Kribbeln in Bilder umsetzen wollte.
Damals mochte ich extreme Kontraste. Deshalb habe ich meine Rollfilme auch immer gecrosst, damit die Farben abstrakter und der Look härter wird. Ich liebte es, SW Filme konsequent mit Rotfilter vor der Linse zu belichten, damit der blaue Himmel schön dunkel und die Tiefen richtig schwer werden.

Die folgende Serie entstand einige Wochen früher, mit deutlich mehr Vorbereitung. Ich wollte eine freie Editorialstory umsetzen. Hannes hatte eine geeignete Wohnung, die er uns als Motiv zur Verfügung stellte. Ich hatte mir kurz vorher eine kleine Multiblitzanlage angeschafft, die ich hier einigermaßen dezent eingesetzt habe.

03/05/2021

Zurück zum Anfang 1997-1999

Es wird mal wieder Zeit für eine kleine Zeitreise auf meinem Blog. Ich habe in alten Scans meiner 6×6 Filme gestöbert, und einige Bilder gefunden, die ich gerne hier zeigen möchte. Die genauen Jahreszahlen habe ich zwar nicht zur Hand, ordne sie aber den späten 1990er Jahren zu. Alle Fotos wurden mit einer Zenza Bronica SQai gemacht. Damals habe ich ausschließlich Diafilme belichtet und in meinem Heimlabor im Negativprozess C-41 selbst entwickelt.

Die ersten beiden Fotos zeigen DJ Silvanova. Ihn habe ich 1993 als DJ von Olli Banjo und Teil der Band „Maximalen Lautstärke“ kennengelernt. Ende der 90er besuchte er mich für eine kleine Fotosession in Berlin. Dabei entstanden diese Bilder, die ich in und um das ICC gemacht habe. Auch hier habe ich mit einem Blitz und Langzeitbelichtung experimentiert.

Das folgende Sprungfoto entstand im Rahmen eines Pitches für ein Fashionvideo mit 2 Models im Hamburger Elbtunnel. Auch hier mag ich die angeblitzte Langzeitbelichtung sehr.

Die folgende Serie machte ich von einer Amerikanerin namens Judy, die für einige Monate in Berlin zu Besuch war. Die Bilder entstanden im Azul, in der angegliederten Bar nebenan und im damaligen Fußgängertunnel des Nordbahnhofs. Die Fotos machte ich im Rahmen meines Studiums als freies Projekt. Ich entwarf ein Magazin mit mehreren Fotostecken zu verschiedenen Themen.

Diese Serie mit Natalie und Panterra entstand ziemlich zur gleichen Zeit für das gleiche freie „Magazin“ Projekt im Rahmen meines Studiums. Das Thema war die Geschichte eines Überfalls. Die Fotos, die ich hier zeige, sind ein kleiner Auszug aus der gesamten Serie.

16/12/2018

Zurück zum Anfang – Maximale Lautstärke

Heute machen wir mal eine kleine Zeitreise. Es geht 25 Jahre zurück zum 11.Dezember 1993. An diesem Tag hatte ich eine schicksalhafte Begegnung mit dem 16jährigen Rapper namens Oliver Otubanjo. Er bildete mit seinem Kumpel DJ Sasa (Silvanova) die junge Deutschrap Combo „Maximale Lautstärke“, die ich für das Aschaffenburger Main Echo interviewte und fotografierte. Wir trafen uns bei ihm im Stadtteil Nilkheim. Seine Mutter öffnete die Tür, Olli war die Nacht über weg und noch gar nicht da. Ich wartete in der Küche. Als er dann nach einer gefühlten Ewigkeit auftauchte, mussten wir noch auf Sasa warten. Irgendwann waren wir vollzählig und fuhren in den Leiderer Hafen. Das war damals in meinen Augen die coolste Fotolocation in Aschaffenburg mit vielen interessanten Spots. An dem Tag wollte ich ein wenig mit meinem Stabblitz experimentieren. So richtig beherrschte ich diese Technik noch nicht, auf den Negativen sind sehr viele Bilder sehr überbelichtet, was mir in den letzten Wochen das Scannen leider erschwerte.
Aber damals führten die Bilder Olli und mich zusammen. Als ich ihm später in meinem Fotolabor die entwickelten Fotos zeigte, waren wir beide sehr begeistert über die Ergebnisse und beschlossen, in Zukunft regelmäßig zusammen zu arbeiten. Ich studierte damals schon in Berlin, war aber alle paar Monate wieder in Aschaffenburg bei meiner Familie und nutze regelmäßig die Gelegenheit, um neue Fotoideen mit Olli umzusetzen. Das war für uns beide eine gute Sache – ich hatte ein fotogenes, cooles „Model“ und Olli bekam regelmäßig neue professionelle Bilder – zu analogen Zeiten war das noch wirklich etwas Besonderes. Mit den Jahren entwickelte sich daraus eine Freundschaft, die bis heute weiter wächst. Ich erinnere mich noch daran, wie wir beide in meinem kleinen klapprigen Polo saßen und uns versprachen, dass wir uns gegenseitig auf unserem beruflichen Weg helfen werden. Mit Olli konnte ich meinen Stil verfeinern, meine eigene Bildsprache manifestieren und mein Portfolio bereichern. Durch Olli wurden große Plattenfirmen auf mich aufmerksam, ich bekam die Chance, mein erstes Video zu drehen und wurde für erste Covershoots engagiert.
Hier sind die Bilder, die die Steine ins Rollen brachten…

Für die, die der technische Aspekt interessiert – ich habe mit mindestens 2 Kameras fotografiert. Die Farbfilme waren in der Nikon F3, an die ich einen Metz Stabblitz geschraubt hatte, um ein wenig mit Blitzaufhellung zu spielen. Als -mit einem SW Film bestückte- Zweitkamera diente meine FA-2, möglicherweise kam auch noch meine F2 zum Einsatz, anders kann ich mir die Motivreihenfolge auf den Farbfilmen nicht erklären. Entwickelt habe ich alle Filme selbst. Ich hatte damals schon ein kleines Farblabor, um Farbfilme crossen zu können, und verbrachte gerne viel Zeit im Dunkeln.

Witzigerweise ist bei der Serie auch ein Bild mit einer angeblitzten Langzeitbelichtung dabei, eine Technik, die ich in den letzten Jahren einige Male bei Fotoshoots mit Fler genutzt habe, eines davon ziert das Cover seines Albums „Vibe“, einige andere finden sich im Booklet des Albums „Flizzy“.

02/04/2017

Monique

Heute gibt es mal wieder einen Beitrag einen Beitrag zum Thema „Zurück zum Anfang“. Diesmal geht es ins Jahr 1997. Ich habe damals für mein Portfolio eine kleine Strecke mit Monique gemacht. Natürlich war das damals alles analog, die Filme habe ich selbst entwickelt und dabei gecrosst. Beleuchtet habe ich mit einem Handblitz von Metz und fotografiert mit einer Zenza Bronica. Dunkle Orte mit wenig Beleuchtung waren deutlich schwieriger zu handhaben als heute, vor allem weil es keine hochempfindlichen Farbfilme für Mittelformat gab…. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, und ich erinnere mich sehr gerne zurück an diesen Tag vor 20 Jahren…

27/11/2016

Dithmarschen 1995

Heute gibt es nach langer Zeit mal wieder einen Rückblick zurück zum Anfang.
Diesmal geht es ins Jahr 1995. Damals studierte ich an der HdK in Berlin (heute UdK). Mit der Klasse Matthies fuhren wir für eine Woche nach Dithmarschen, um dort einige Studienprojekte zu fotografieren. Vor einigen Wochen trafen wir uns dort nach 21 Jahren wieder zu einem Klassentreffen. In diesem Kontext habe ich meine alten Negative gescannt, um sie meinen Studienkollegen/innen mitzubringen. Als Modelle dienten damals natürlich auch ausschließlich meine Kommilitonen/innen. Ich mochte natürlich SW Bilder immer gerne, aber zu der Zeit hatte ich ein ausgeprägtes Faible für bunte Farben und legte auf Knalligkeit meinen Hauptfokus. Im Prinzip war ich happy, wenn ich einen bunten Hintergrund und möglichst komplementärfarbige Outfits am Start hatte. Ich habe die Farbfilme auch alle selbst in meinem Labor gecrosst, um noch mehr Kontraste und krasse Farben zu erzielen. Ich bin ganz froh, dass mir mittlerweile auch etwas weniger laute Farben gefallen. Nichtsdestotrotz möchte sie jetzt unbedingt in meinem Blog zeigen:

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