Kategorie Zurück zum Anfang

27/11/2016

Dithmarschen 1995

Heute gibt es nach langer Zeit mal wieder einen Rückblick zurück zum Anfang.
Diesmal geht es ins Jahr 1995. Damals studierte ich an der HdK in Berlin (heute UdK). Mit der Klasse Matthies fuhren wir für eine Woche nach Dithmarschen, um dort einige Studienprojekte zu fotografieren. Vor einigen Wochen trafen wir uns dort nach 21 Jahren wieder zu einem Klassentreffen. In diesem Kontext habe ich meine alten Negative gescannt, um sie meinen Studienkollegen/innen mitzubringen. Als Modelle dienten damals natürlich auch ausschließlich meine Kommilitonen/innen. Ich mochte natürlich SW Bilder immer gerne, aber zu der Zeit hatte ich ein ausgeprägtes Faible für bunte Farben und legte auf Knalligkeit meinen Hauptfokus. Im Prinzip war ich happy, wenn ich einen bunten Hintergrund und möglichst komplementärfarbige Outfits am Start hatte. Ich habe die Farbfilme auch alle selbst in meinem Labor gecrosst, um noch mehr Kontraste und krasse Farben zu erzielen. Ich bin ganz froh, dass mir mittlerweile auch etwas weniger laute Farben gefallen. Nichtsdestotrotz möchte sie jetzt unbedingt in meinem Blog zeigen:

21/07/2013

Olli Oldschool

Neulich war Olli Banjo zu Besuch. Während wir beinahe verschollene Tracks von ihm aus den 90ern auf meinem alten Tapedeck hörten, kramte ich mal wieder in alten Ordnern auf meiner Festplatte.
Dabei stieß ich auf einige Fotos, die ich zwischen ca. 1996 und 1999 von Olli gemacht habe. Die Fotos sind alle analog und vor über einem Jahrzehnt mit einem simplen Flachbettscanner digitalisiert worden. Ich bunkere sowieso noch einige visuelle Schätze von Olli in diversen Ordnern mit Negativen, die zwischen 1992 und 1999 entstanden sind. Das wird wohl mein nächstes Langzeitprojekt. Denn ich muss erst mal die alten Filme einscannen, um Euch diese großartigen Zeitdokumente zeigen zu können, das wird also noch verdammt lange dauern.

08/02/2010

Zurück zum Anfang – Bands aus Aschaffenburg

Ich habe vorhin auf meiner Festplatte noch einige Bandfotos aus meinen Anfangstagen gefunden, die ich vor ungefähr einem Jahr für meine etwas vernachlässigte Kategorie „Zurück zum Anfang“ gescannt hatte. Da ich mir vorgenommen habe, diese Kategorie fortzuführen, will ich heute die Fotos zeigen. Die vier Bands sind aus der Aschaffenburger Gegend, alle Fotos sind availble light und mit einer analogen Nikon F3, F2, bzw. FA Anfang der 90er entstanden.

Die erste Band kennt der ein oder andere sicher: Boppin`B. Die Jungs touren immer noch sehr erfolgreich, haben vor einigen Jahren sogar mal ein Album über einen Major veröffentlicht und waren damit auch in den Charts. Das Foto ist von 1991 und zierte damals das Tourplakat der Band.
Die zweite Band ist ILL, mein alter Freund AS!, den ich 2008 mal wieder vor der Linse hatte, war der Sänger. Danach folgen Recap after Use und Honey Don´t, die ich genauso wie Ill für das Aschaffenburger „Main Echo“ fotografiert habe.

AB9195

06/05/2009

Zurück zum Anfang – Foreign Accent

Anfang der Neunziger gründeten Ebony Prince, D-Flame und P-Mellow in Frankfurt die Band „Foreign Accent“.
P-Mellow kannte ich ja schon eine Weile und er erzählte mir stolz von seiner Band und gab mir deren erste Maxi „5 vor 12″/“Das Ehrenwort“.
Wenn ich mich recht erinnere, enthielt „Das Ehrenwort“ ein Sample von „Uwe Barschel“. Im März 1993 habe ich dann ein paar Fotos von den drei Rappern gemacht.

fe93

12/03/2009

Zurück zum Anfang – Wasted Horseskulls

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Dieses Foto ist im Januar 1991 entstanden. Die Session in einer alten Mühle hätte beinahe das Ende meiner noch so jungen Karriere bedeutet. Wie man auf den beiden kleinen Fotos erkennen kann, war das Gebäude ziemlich marode. Überall war der Boden durchgebrochen, teilweise konnte man durch große Löcher mehrere Stockwerke tief in den Keller blicken. Aber wir waren halt jung und leichtsinnig und sind ganz nach oben in den 5. oder 6. Stock des Gebäudes geklettert und spazierten ganz locker über die vom Regenwasser getränkten morschen Holzdielen. Ich fand damals Fototaschen ziemlich uncool, und besaß auch keine eigene, hatte mir aber ausnahmsweise eine geliehen, weil ich zwei neue Objektive hatte, die nicht ohne weiteres in meine Jackentasche gepasst hätten. Während wir also das obere Stockwerk der alten Mühle durchquerten, und meine Augen das Stockwerk nach einem potentiellen Motiv scannten, statt auf den Boden zu achten, gab plötzlich die pitschnasse Holzdiele unter mir nach und ich brach ein. Im Stockwerk unter mir war gar kein Boden, darunter auch nicht und darunter auch nicht, usw. Ich konnte mehrere Stockwerke bis in die Kellergeschosse blicken. Aber ich fiel nicht, denn der äußerst stabile Gurt der Tamrac Fototasche hatte sich an einem Stützbalken verfangen und hielt meine damaligen knappen 54 kg Körpergewicht. Das Ganze dauerte nur Sekunden. Die Jungs haben mich sofort da raus gezogen, ich fands witzig und wir haben kurz danach das Foto gemacht. In welcher Gefahr ich war, habe ich erst am Abend in meinem Labor realisiert, als ich die Filme entwickelt habe. Da fing ich dann kurz an zu zittern. Am nächsten Tag habe ich die Tamractasche bestellt, und bin der Marke bis heute treu geblieben.

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