Kategorie Archiv

23/05/2021

Zurück zum Anfang: Sid & Dana

Mein heutiger Beitrag zeigt Bilder von Sid & Dana aus dem Jahre 2000.
Die beiden gehörten zu der Berliner Band „Gorgeous Dean“, die Hannes, ein guter Freund von mir managte. In der Zeit zwischen 2000 & 2001 hatte ich die Band mehrmals vor der Linse. Bei den Shoots und vielen weiteren Begegnungen lernten wir uns besser kennen und mögen. Wir hatten damals alle viel mehr Zeit als heute, und da ich die beiden sehr fotogen fand, setze ich einige freie Projekte mit Ihnen um.
Die Outdoorbilder sind ganz einfache, spontane Bilder, die ohne große Planung entstanden sind. Ich hatte ein, zwei Ideen, Lust aufs Fotografieren und rief spontan Dana & Sid an. Die beiden hatten Zeit und wir fuhren zu einigen Locations in Südberlin, die ich am Tag zuvor entdeckte. Ich erinnere mich noch daran, dass es mir schon bei der Entdeckung der Orte in den Fingern kribbelte und ich so schnell wie möglich dieses Kribbeln in Bilder umsetzen wollte.
Damals mochte ich extreme Kontraste. Deshalb habe ich meine Rollfilme auch immer gecrosst, damit die Farben abstrakter und der Look härter wird. Ich liebte es, SW Filme konsequent mit Rotfilter vor der Linse zu belichten, damit der blaue Himmel schön dunkel und die Tiefen richtig schwer werden.

Die folgende Serie entstand einige Wochen früher, mit deutlich mehr Vorbereitung. Ich wollte eine freie Editorialstory umsetzen. Hannes hatte eine geeignete Wohnung, die er uns als Motiv zur Verfügung stellte. Ich hatte mir kurz vorher eine kleine Multiblitzanlage angeschafft, die ich hier einigermaßen dezent eingesetzt habe.

22/02/2021

Antonia Leichtle

Und weiter geht es mit noch einer Porträtfotosession, die ich in und um meine Wohnung herum gemacht habe. Diesmal traf ich mich mit der Schauspielerin Antonia Leichtle. Unterstützt wurden wir von Marlen Elstner, die sich für Haare & MakeUp verantwortlich zeichnet. Wir starteten zum Aufwärmen mit dem ersten Motiv ganz entspannt in meiner Wohnung. Danach gingen wir hinters Haus, um an einer hölzernen Türe einige Bilder zu machen. Auf dem Rückweg kam plötzlich die Sonne raus und warf durch die Bäume ein sehr schönes Licht auf die Rückseite des Hauses. Das musste ich unbedingt einfangen. Danach sind wir auf meine Terrasse und haben auf dem Dach die restlichen Motive fotografiert. Es war ziemlich windig, aber auch irgendwie super, vorallem weil das Licht gewechselt hat und immer wieder die Sonne kurz durchkam.

10/11/2019

Fler-Ghettosport

Montag nacht war ich mal wieder mit Fler unterwegs, um ein paar Fotos seines neuen Ghettosport Drops zu machen…

16/12/2018

Zurück zum Anfang – Maximale Lautstärke

Heute machen wir mal eine kleine Zeitreise. Es geht 25 Jahre zurück zum 11.Dezember 1993. An diesem Tag hatte ich eine schicksalhafte Begegnung mit dem 16jährigen Rapper namens Oliver Otubanjo. Er bildete mit seinem Kumpel DJ Sasa (Silvanova) die junge Deutschrap Combo „Maximale Lautstärke“, die ich für das Aschaffenburger Main Echo interviewte und fotografierte. Wir trafen uns bei ihm im Stadtteil Nilkheim. Seine Mutter öffnete die Tür, Olli war die Nacht über weg und noch gar nicht da. Ich wartete in der Küche. Als er dann nach einer gefühlten Ewigkeit auftauchte, mussten wir noch auf Sasa warten. Irgendwann waren wir vollzählig und fuhren in den Leiderer Hafen. Das war damals in meinen Augen die coolste Fotolocation in Aschaffenburg mit vielen interessanten Spots. An dem Tag wollte ich ein wenig mit meinem Stabblitz experimentieren. So richtig beherrschte ich diese Technik noch nicht, auf den Negativen sind sehr viele Bilder sehr überbelichtet, was mir in den letzten Wochen das Scannen leider erschwerte.
Aber damals führten die Bilder Olli und mich zusammen. Als ich ihm später in meinem Fotolabor die entwickelten Fotos zeigte, waren wir beide sehr begeistert über die Ergebnisse und beschlossen, in Zukunft regelmäßig zusammen zu arbeiten. Ich studierte damals schon in Berlin, war aber alle paar Monate wieder in Aschaffenburg bei meiner Familie und nutze regelmäßig die Gelegenheit, um neue Fotoideen mit Olli umzusetzen. Das war für uns beide eine gute Sache – ich hatte ein fotogenes, cooles „Model“ und Olli bekam regelmäßig neue professionelle Bilder – zu analogen Zeiten war das noch wirklich etwas Besonderes. Mit den Jahren entwickelte sich daraus eine Freundschaft, die bis heute weiter wächst. Ich erinnere mich noch daran, wie wir beide in meinem kleinen klapprigen Polo saßen und uns versprachen, dass wir uns gegenseitig auf unserem beruflichen Weg helfen werden. Mit Olli konnte ich meinen Stil verfeinern, meine eigene Bildsprache manifestieren und mein Portfolio bereichern. Durch Olli wurden große Plattenfirmen auf mich aufmerksam, ich bekam die Chance, mein erstes Video zu drehen und wurde für erste Covershoots engagiert.
Hier sind die Bilder, die die Steine ins Rollen brachten…

Für die, die der technische Aspekt interessiert – ich habe mit mindestens 2 Kameras fotografiert. Die Farbfilme waren in der Nikon F3, an die ich einen Metz Stabblitz geschraubt hatte, um ein wenig mit Blitzaufhellung zu spielen. Als -mit einem SW Film bestückte- Zweitkamera diente meine FA-2, möglicherweise kam auch noch meine F2 zum Einsatz, anders kann ich mir die Motivreihenfolge auf den Farbfilmen nicht erklären. Entwickelt habe ich alle Filme selbst. Ich hatte damals schon ein kleines Farblabor, um Farbfilme crossen zu können, und verbrachte gerne viel Zeit im Dunkeln.

Witzigerweise ist bei der Serie auch ein Bild mit einer angeblitzten Langzeitbelichtung dabei, eine Technik, die ich in den letzten Jahren einige Male bei Fotoshoots mit Fler genutzt habe, eines davon ziert das Cover seines Albums „Vibe“, einige andere finden sich im Booklet des Albums „Flizzy“.

18/01/2013

Fotografische Experimente mit Peter

Zur Zeit arbeite ich an einem sehr spannenden, experimentellen Fotoprojekt namens „Royal Fatal“ mit dem Designer Highwaychild und der Visagistin Carina Wittman. Die fotografischen Stilmittel sind Langzeit- und Doppelbelichtungen im Studio, kombiniert mit dem Einsatz von farbigem Licht.
Als ich neulich in Aschaffenburg war, und auf einen Kaffee den lieben Peter Hawk in seinem Studio besuchte, nutzte ich die Gelegenheit und teste einige Belichtungs-Varianten durch.
Irgendwann bat ich dann Peter ein paar Mal für mich auszulösen, und wagte mich selbst vor die Kamera, in der Hoffnung, auch mal wieder ein neues Social Network Profilfoto von mir zu bekommen. Eines davon gefällt mir richtig gut (da es etwas abstrakt ist und Peter eine ähnliche Frisur hat, weise ich darauf hin, dass es sich hierbei um das letzte Foto aus der Studiosequenz handelt).

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