Kategorie Allgemeines

09/02/2014

Workshop Element KK

Am 18./19. Januar gab ich meinen ersten richtigen Workshop. Der sollte natürlich auch etwas besonderes sein. Zusammen mit Peter Hawk, der den Workshop in seinem Aschaffenburger Studio Element 54 veranstaltete, entwickelte ich 3 spannende Sets, an denen die Teilnehmer nicht nur die Möglichkeit haben sollten außergewöhnliche Motive zu fotografieren, sondern ich wollte sie auch dazu motivieren, individuelle Sichtweisen zu entwickeln.
Deshalb machten wir aus dem Workshop einen kleinen Wettbewerb, bei dem am Ende derjenige Teilnehmer gewinnt, der von uns allen die meisten Punkte bekommt.

Die Sets haben Peter und ich mithilfe einiger seiner Freunde ganz liebevoll gestaltet.
Eines bestand aus einem Türvorhang vor einer dunklen Wand, drei Lampen und etwas Farbfolie. Hier fotografierten wir Zaraa, die von Nadine Klier aufwendig mit viel Glitzer geschminkt wurde.
Das zweite Set bestand aus einer großen Wand, die Peter und ich vorher liebevoll gestrichen hatten. Naja eigentlich war Peter der Maler, ich stand die meiste Zeit nur dabei und gab ein paar schlaue Kommentare ab;-) An diesem Set fotografierten wir mit diversen Dauerlichtlampen den DJ Alex Hitchens.
Das dritte Set war das aufwendigste. Peter „organisierte“ in einem Wald 15 Birkenstämme und hängte sie in seinem Studio an einer stabilen Betongitterkonstruktion auf, Tina Kammler von der „Floralen Werkstatt“ gestaltete dann mit allerlei Ästen, Blättern und Gestrüpp das wirklich gelungene Waldset, das wir mit 5 Lampen einleuchteten. Das Model Hannah wurde passend zum Motiv von Laurie Ibsen geschminkt und mit der Hilfe von Tina aufwendig gestylt.

Am ersten Tag des Workshops durften dann die Teilnehmer, nachdem ich ein kurzes Demoshooting veranstaltet hatte, jeweils 30 Minuten lang alleine an den einzelnen Sets fotografieren, und hatten dabei auch die Möglichkeit mit Licht zu variieren und ganz eigene Interpretationen der einzelnen Motive zu entwickeln.
Am 2.Tag war dann Bildbearbeitung angesagt. Nachdem ich meinen Workflow erklärte und einige der Bilder, die ich an den jeweiligen Sets fotografierte, bearbeitet habe, konnten die Teilnehmer an ihren Bilder arbeiten und ihre Favoriten mit mir in Einzelgesprächen besprechen.
Nach einer Woche durften dann die Teilnehmer ihr Lieblingsbild in unsere Facebookgruppe posten und anschließend geheim ihre Stimmen abgeben. Gewonnen hat Iris Erdiger, die ein ganz besonderes Bild von Hannah im Birkenset mit Mondlichtstimmung schuf. Als Siegprämie gibt es ein kleines Fotoshooting mit mir.

Auch wenn ich natürlich nur wenig Zeit hatte, selbst zu fotografieren, habe ich während meines Demoshootings und auch zwischendrin ein paar Bilder machen können, die ich heute hier zeigen möchte.

Mir hat dieser Workshop sehr viel Spaß gemacht, deshalb denken Peter und ich auch darüber nach, im Herbst/Winter 2014 noch mal einen zu veranstalten. Wer Interesse hat und sich vormerken will, kann mir gerne eine email mit dem Betreff Workshop schreiben

02/02/2014

Madeleine, Johanna, Carolin und Ann

Peter Hawk, Matthias Schwaighofer, Jens Burger und Dieter Hirt treffen sich regelmäßig irgendwo in Europa, laden Models und Visas ein und veranstalten dann „just for fun“ gemeinsame Fotoshoots. Im November trafen sich die Jungs zu einem mehrtägigen Shooting in Berlin. Da ich mit Peter befreundet bin, kam er mich am Abend vorher mit Jens und Dieter besuchen. Ich nutze die Gelegenheit, mit den dreien meine neuen Hintergründe zu testen und ließ mich irgendwie überreden, an einem der beiden Tage mitzumachen. Schauplatz des Fotoshoots war das Q-Hotel.
Als Models waren Madeleine Handle, Carolin Schmücker, Johanna Witt und Ann Berrymore eingeladen. Für Haare und Make Up waren Annabel Rast und Ingrida Sam zuständig.
Das Hotel stellte einige Zimmer und die Lobby als Location zu Verfügung, jeder der Jungs schnappte sich ein Model und suchte sich ein passendes Motiv. Peter bat mich, mit ihm zusammen zu arbeiten, und ihn bei der availble light Fotografie etwas zu „coachen“. Nachdem Peter und ich auf diese Weise zwei gleiche Motive (Carolin im Zimmer und Johanna in der Lobby) fotografiert hatten, schnappte ich mir die anderen beiden Mädels und ging mit ihnen auf die Straße und machte noch ein paar exklusive Bilder in der Kälte. Madeleine fotografierte ich auf einer Treppe und Ann auf einem Parkhausdeck.

Ich fotografierte fast alles mit der Fuji X-M1 und der 35mm Festbrennweite. Einzige Ausnahme sind die Bilder von Ann auf dem Parkplatzdeck, hier probierte ich mal Dieters D800E aus. Alle Fotos sind available light, die einzigen Ausnahmen sind die Bilder der Jungs, die sind in meinem Keller mit einer selbstgebauten Lampe aus Leuchtstoffröhren entstanden.

26/01/2014

Patrick Schorn

Den Schauspieler Patrick Schorn hatte ich schon mehrfach vor der Linse. Auch diesmal trafen wir uns, weil er neue Fotos für seine Agentur brauchte.
Es macht wirklich Spaß mit ihm zu arbeiten, nicht nur weil er ein fotogener Typ mit einem markanten Gesicht ist, sondern auch, weil er immer sehr fokussiert und motiviert bei der Sache ist.
Dementsprechend glücklich bin ich auch mit den Ergebnissen. Wie immer ist das alles available light, ohne zusätzliches Licht oder Aufheller.

19/01/2014

Said

Heute zeige ich den letzten von 4 Tests, die ich an einem Wochenende im Sommer mit der Fuji X-E1 gemacht habe. Bei diesem kleinen Shooting wollte ich die Lichtempfindlichkeit der Kamera testen. Deshalb traf ich mich mit dem Rapper Said abends am Alex, um in der Umgebung ein paar Fotos unter schwierigen Lichtbedingungen zu machen. Im ersten Teil seht Ihr Bilder, die ausschließlich available light, d.h. ohne zusätzliches Licht oder Aufheller entstanden sind.
Am Ende baute ich vor einem rostigen Tor noch meinen Porty auf, um ein paar Shots mit Blitz zu machen.

12/01/2014

Olli Banjo

Ollis heutigen Geburtstag nehme ich mal zum Anlass ein paar Fotos zu posten, die ich im Herbst gemacht hatte, als er wegen einiger Studiosessions für sein Wunderkynd Album in Berlin war.
Kurz zuvor hatte ich meinen neuen Keller, eine kleine coole Indoorlocation mit 2,5 Räumen und mehreren Wänden, die ich immer wieder neu streichen werde, angemietet. Um mal zu testen, wie die neugestrichenen Wände auf Bildern wirken, haben wir ein paar Porträts gemacht. Technisch habe ich es ganz einfach gehalten. Nur eine Lichtquelle – eine Flächenlampe, bzw. bei dem blauen Motiv ist es ein Ringlicht.
Als Kamera benutzte ich meine kleine Fuji X-M1 mit zwei Festbrennweiten.

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