Kategorie People

18/05/2011

Kitty Kat – Endgeil

Neulich war ich in Graz, um dort das neue Video für Kitty Kat zu drehen. Den Song „Endgeil“ feier ich schon seit dem Tag im Februar, als er mir das erste Mal bei Universal vorgespielt wurde. Wenn alles gut läuft, könnte der Track ein Megahit werden, das Potential hat er jedenfalls. Aus diesem Grund habe ich mich auch besonders auf den Dreh gefreut, obwohl das Konzept, während des regulären Betriebs in einem vollen Club zu drehen, mir schon ein wenig Bauchschmerzen verursachte. Ich habe zwar schon einige schöne Videos gedreht, die ebenfalls echte und ungestellte, also quasi dokumentarische Situationen eingefangen haben, wie zum Beispiel das „Das Hier“ Video von Glashaus, aber da waren die zufälligen Passanten auch keine betrunkenen unberechenbaren Jugendlichen.
Bei „Endgeil“ habe ich nicht nur Regie geführt, sondern auch zweite Kamera gemacht. Als ich das erste Mal mit dem umgeschnallten Rig mir einen Weg durch die supervolle Discothek bahnte, schlug mein Herz mit einem Puls, den ich sonst nicht mal beim Sport erreiche. Zusätzlich zu den vielen Menschen, ist nämlich die unfassbar laute, stupide hämmernde Technomusik ein unglaublicher Nervfaktor. Die Kommunikation mit meinem Team funktionierte nur per Handzeichen, Regieanweisungen konnte ich auch nur mit Augen, Mimik und Händen geben. Irgendwann befreite ich mich von dem unhandlichen Rig und benutzte die Kamera ohne alles, damit fühlte ich mich etwas freier. Witzigerweise, hielt mich dann aber jeder zweite Gast für die hauseigene Clubfotografin und tippte mir auf die Schulter. Am Anfang drehte ich mich immer noch um, um zu schauen, wer was will und blickte dann in blöd grinsende Gesichter von Jungs, die sich in eine peinliche Poserpose mit stupiden Yo man, Represent und Peaze Handzeichen warfen und vergeblich auf meinen Klick warteten. Aber irgendwann hatten wir trotz aller Widrigkeiten alles im Kasten und fuhren mit einem guten Gefühl und schönen Material im Gepäck zurück nach Berlin…

Produziert hat den Clip Mutter&Vater, DoP war Christopher Häring, Andrea Guggenberger hat geschnitten


Kitty Kat — Endgeil – MyVideo

10/05/2011

Initiation

Im Herbst hatte ich einen sehr spezielles Projekt. Ich sollte im Auftrag der Hochschule Heilbronn/Künzelsau und dem Künstler Timo Wuerz spezielle Fotos der Vernissage „Initiation“ erstellen. Die Ausstellung wurde als Uniprojekt von Studenten von Timo Wuerz organisiert und meine Fotos sollten u.a. das dazugehörige Buch bebildern.
Das Buch ist mittlerweile erschienen und ich zeige die Fotos, die mir am Liebsten sind:
twini

26/04/2011

Pawel B. – Schwarz und Weiss

pawel

Pawel habe ich bei einem Shoot für Kilian Kerner kennengelernt. Er ist Model bei M4 und ich versprach ihm, dass wir bei Gelegenheit mal ein paar Bilder für sein Buch machen. Die Fotos sind im März entstanden, als es noch verdammt kalt war. Der erste Teil der Fotos ist Schwarz-Weiß. Bis auf die oberen zwei sind alle Bilder analog.

pawelb

19/04/2011

Jil Funke

Letzte Woche habe ich endlich Zeit gefunden, meine Favoriten aus dem letztjährigen Fotoshooting mit der Schauspielerin Jil Funke fertigzumachen. Den Fotos sieht man glücklicherweise das schlechte Wetter gar nicht an. Aber ich erinnere mich noch genau daran, dass es nach 30 Minuten anfing wie aus Eimern zu schütten und wir ins Auto rannten. Ich weiß noch, dass ich ziemlich genervt war, weil ich einige schöne Outdoor Locations canceln und spontan durch überdachte Motive ersetzen musste. Im Nachhinein bin ich aber sehr happy mit den Bildern…

Jil

05/04/2011

Moses Pelham

Einmal im Jahrzehnt macht Moses Pelham ein Soloalbum. Zumindest war es die letzten paar Jahrzehnte so und auch in diesem Jahrzehnt steht glücklicherweise ein Moses Pelham Album auf dem Plan. Diese Tatsache allein lässt mein Fanherz schneller klopfen. Ich durfte auch schon einige Songs hören und freue mich umso mehr, weil Moses bis jetzt völlig auf Battlerhymes verzichtet und ausschließlich erwachsene, persönliche und sehr poetische Texte geschrieben hat. Das Album ist sogar schon so weit fortgeschritten, dass Moses und ich angefangen haben, uns Gedanken über die Fotos zu machen. Da diese Fotos analog zu dem Album ebenfalls sehr erwachsen und persönlich sein sollen, haben wir Anfang des Jahres ein paar Tests gemacht. Ich habe ein paar Filme mitgebracht, weil wir testen wollten, ob analog uns den gewünschten authentischen Look liefern kann, bzw. wollte ich herauszufinden, wo die Schmerzgrenze bei dem jeweiligen Schwarz/Weißfilm liegt und inwieweit eine Unterbelichtung dem Bild einen Charme verleiht oder doch eher störend ist…
Dies sind unsere Favoriten:

msplhm

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