Autor Katja Kuhl

22/09/2012

Xavas

Als mich im April Savas fragte, ob ich mir vorstellen könnte, die Fotos für Xavas zu machen, fühlte ich mich sehr geehrt, diese beiden großartigen Künstler gemeinsam fotografieren zu dürfen. Leider klappte das dann erst mal nicht, weil das Shooting genau in dem Zeitraum stattfinden sollte, als ich meine Rallye Allgäu-Orient fuhr. Ich war echt traurig, als ich hörte, dass es keine Alternative zu dem Termin im Mai gibt. Doch als ich von der Rallye zurück war, kam alles anders. Xavas brauchten immer noch gute Fotos für Artwok, Presse und Promo und so kam es, dass wir uns im Juli zu einem gemeinsamen Fotoshooting treffen wollten. Savas und Xavier wünschten sich Fotos in der Natur. Die einzige Schwierigkeit war das unbeständige Wetter und die Tatsache, das Xavier nur 2 Stunden Zeit für das Shooting hatte, was natürlich die Möglichkeiten der Motivwahl stark einschränkte, da ich schöne Spots finden musste, die nah beinander lagen. Am Stadtrand von Berlin wurde ich fündig und so trafen wir uns, um die Fotos zu machen, mit denen die Xavas Kampagne beworben wird und die sich nun auch im Artwork der gestern erschienenen CD „Gespaltene Persönlichkeit“ finden.
Onur Dinc hat aus den Fotos mal wieder ein tolles Kunstwerk fürs Cover und das Artwork gebaut

Assistiert hat mir Sebastian Glowinski

14/09/2012

Team CCBB – Kamelbesuch in Jordanien

Vor zwei Wochen war ein Teil unseres CCBB Teams in Jordanien, um die Siegprämie der Allgäu-Orient Rallye, ein Kamel, persönlich kennenzulernen.
Wir verbrachten erst ein paar Tage mit Entspannen am roten Meer in Aqaba und besuchten Wadi Rum und Petra. Besonders bemerkenswert waren die unfassbar heißen Temperaturen in Aqaba. Die schon sehr warme und trockene Lufttemperatur von ca. 47° wurde nämlich von einem noch viel heißeren Wind begleitet, der den Aufenthalt im Freien zu einem sehr warmen Erlebnis machte. Interessanterweise kühlte es auch nachts kaum ab. Dank der geringen Luftfeuchtigkeit war die Hitze trotzdem irgendwie erträglich.

Auf dem Rückweg nach Amman war es dann endlich soweit. Wir wollten uns mit einem Kontaktmann in einem Vorort von Amman treffen, um mit ihm zu unserem Kamel zu fahren. Dummerweise flog mir unsere Straßenkarte auf der Fahrt auf der Autobahn aus dem Fenster, als ich ein Foto von der vorbeifliegenden Landschaft machen wollte. Als uns nach einigen gefahrenen Kilometern klar wurde, dass wir ohne diese Karte aufgeschmissen sein werden, da wir die arabischen Ortsnamen niemals ohne Hilfe der Karte identifizieren können, kehrten wir um. Anhand meines gemachten Fotos konnten wir relativ genau den Punkt bestimmen, wo wir die Karte verloren. Sie flatterte auch schön in der Luft und war nicht zu übersehen.
Der Kontaktmann fuhr uns zu einem für jordanische Verhältnisse – sehr grünen Ort, wo einige Kamele auf einer Wiese standen. Aber erst mal gab es leckeren Tee für uns und etwas lustigen Smalltalk mit Händen und Füßen. Anschließend lernten wir unser blondes kleines Kamel SSBB kennen und durften seine Mutter melken, um etwas frische Kamelmilch zu kosten – Kamelmilch schmeckt übrigens fast so wie Kuhmilch, soll nur viel gesünder sein…
Auf jeden Fall scheint es unserem Kamel dort sehr gut zu gehen, es hat noch einen kleinen Kamelkumpel und viele freche Ziegen als Freunde.

Ausführliche Infos mit vielen Bildern und Blogeinträgen zu unserer Rallye gibt es hier:
http://ccbb-on-tour.de/blog/

07/09/2012

Ben Ivory – Better Love

Im Frühjahr war ich mit Ben Ivory zwei Tage lang an der Ostsee und in der Lausitz unterwegs, um Fotos für ein Teaser-Video zu seiner ersten Single „Better Love“ zu machen. Aus über 6000 Fotos entstanden dann zuerst zwei völlig verschiedene Clips, die vor zwei Wochen dann noch mal auf ein einziges Video reduziert wurden wurden. Dieses schöne Werk könnt Ihr Euch nun hier anschauen:

31/08/2012

Moses Pelham „Ich lass Dich nicht zurück“

Ich freue mich wirklich sehr, Euch heute mit „Ich lass Dich nicht zurück“ das erste Video mit dem Titel zu Moses Pelhams neuen Album „Geteiltes Leid 3“ präsentieren zu können.

Wir haben uns dafür entscheiden, ein minimalistisches Video ohne Schnitt zu drehen. Wir wollten etwas ganz Ehrliches und Pures schaffen, ganz ohne Trara, in der Hoffnung, eine Intensität zu erzeugen, die den Betrachter berühren kann. Jeder Schnitt hätte vom Wesentlichen abgelenkt. Ich wollte möglichst nah an seine Seele ran, nah an den Menschen, der schon einiges an Höhen und Tiefen erlebt hat, um so auch auf visueller Ebene deutlich machen, dass dieser Mann etwas zu sagen hat.

Gedreht haben Moses und ich das Video im Studio von Peter Hawk, einem Aschaffenburger Freund und Kollegen.

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