An einem kalten und grauen Tag im Oktober fotografierte ich den Musiker Sebastian Hanke. Mit einem kleinen Team fuhren wir durch das Berliner Umland, um an diversen spannenden Spots Bilder für Sebastians Album zu machen.
Ende Februar begleitete ich Moses Pelham auf seiner GLIII Tour, machte dabei ein paar Fotos, und drehte backstage ein kleines Video zu der Soundcheckversion von „Wenn der Schmerz nachlässt“. Für mich war das ein aufregendes Unterfangen, denn ich führte nicht nur Regie, sondern drehte auch selbst mit meiner D4. Normalerweise arbeite ich mit professionellen Kameraleuten zusammen, oder überlege mir simple Kamerakonzepte, die ich selbst bedienen kann. In dem Fall war es ein Experiment, weil das dokumentarische Filmen mit einer DSLR, die aufs Fotografieren ausgelegt ist und für die ich gar kein Film-Zusatzequipment hatte, nicht ganz so einfach ist. Bei den schwierigen Lichtverhältnissen backstage, war es manchmal echt hart, den Fokus zu finden, solange der Moment gerade passiert – und während einer Reportage Szenen zu wiederholen, geht halt gar nicht. Dementsprechend unzufrieden war ich gelegentlich, weil ich manchmal das Gefühl hatte, dass mir tolle Momente entgangen sind. Nichtsdestotrotz verfolgte ich mein Ziel unermüdlich, ein spezielles, persönliches Video für Moses zu drehen, das ganz intime Momente zeigt. Da Moses den Auftritt im Frankfurter Gibson Club für die CD/DVD „Live in Frankfurt“, (die am 13.12.2013 erscheint) aufzeichnen ließ, hatte ich auch Zugriff auf das gesamte Bildmaterial des Konzertes. Ich selbst konzentrierte mich bei den Auftritten nämlich mehr aufs Fotografieren und filmte eher wenig. Dank Andrea Guggenbergers Hilfe, zu der ich das Material nach der Tour brachte, konnten wir wirklich ein ganz besonderes Video schneiden. Hier ist es:
Glasgow gefällt mir richtig gut. An jeder Ecke finde ich ein spannendes Motiv. Am Liebsten würde ich dort mehrfach im Jahr Schauspieler oder Bands fotografieren.
Als ich im Sommer im Rahmen meiner „Fuji X-Kameras“ Testserie mit Marija und Svenja unterwegs war, entstanden neben den Porträts, die ich im September gezeigt habe auch diese Bilder im Feld. Eigentlich wollte hier ich ja gar nicht available light, sondern mit meinen Portyblitzen arbeiten, aber da uns in dem Feld Tausende Stechmücken sofort attackierten und ich keinen Assi dabei hatte, war keine Zeit mehr für den zusätzlichen Aufbau von Technik.
Wer sich für die Fuji Kameras, insbesondere für die X-M1, oder für meine Arbeitsweise interessiert, hat die Möglichkeit zur Fuji Roadshow zu kommen. Hier finden jeweils kleine Workshops statt, bei denen ich ein bißchen was zu meiner Arbeit erzähle und jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, die X-M1 auf Herz und Nieren zu testen. Es gibt noch folgende Termine: 09.11 Berlin 16.11 Dresden 23.11 Berlin 11.01 Berlin