Kategorie People

14/09/2010

Marteria

Die Juice hat mich im Juli für ein Covershooting mit Marteria engagiert. Wir haben uns ein paar Tage vorher getroffen und ein Stylingkonzept besprochen, das Teile aus Marterias Biografie aufgreift: Fußball, Model und Rap. Der Stylist Highway_Child hat hierbei wirklich einen Superjob gemacht. Die Location, an der ich vor ca. 15 Jahren schon mal ein paar Fotos gemacht habe, hatte ich am Tag vorher zufällig bei einem Shooting mit der Schauspielerin Martyna Eder wiederentdeckt und sofort für das Marteriashooting ins Auge gefasst, weil der Spot viele verschiedene spannende Ansichten bietet, und dadurch für ein Juice Shooting perfekt ist.
Um ehrlich zu sein, ich hatte selten ein Motiv, das so vielseitig ist, obwohl es nur in einer Blickrichtung funktioniert. Dazu kommt, das Marten unfassbar fotogen ist. Kurz gesagt – das Shooting war großartig und ich saß nach einer Stunde Fotografieren mit 88 Bildern da, die ich richtig gut fand. Das Reduzieren dieser Auswahl auf 35 Fotos war echt eine Qual. Deshalb zeige ich heute auch sehr viele Bilder – neben denen die die Juice gepickt hat, gibt es u. a. noch ein paar Fotos, die wir mit Martens Polygonkopf gemacht haben.

MRTR

06/09/2010

Peter Brandl

Ich habe zwei Freunde in Frankfurt, die, obwohl sie sonst ein sehr gutes visuelles Vorstellungsvermögens haben, irgendwie bei meinen Fotos immer an patinierte Wände denken und sich deshalb nur schwer vorstellen können, dass ich auch ganz seriöse Porträts machen kann. Dabei macht es total viel Spaß, gelegentlich auch mal Businessporträts vor cleanen Hintergründen zu machen. In meinem heutigen Blogeintrag zeige ich Fotos von dem Kommunikationscoach und Autor Peter Brandl, die ich an einem kalten Frühlingstag gemacht habe.

pebr

30/08/2010

Martyna Eder

Martyna ist Schauspielerin. Das Shooting fand vor einigen Wochen an verschiedenen Orten in Westberlin statt. Eigentlich hatte ich ganz andere Spots zum Fotografieren vorgesehen, da aber die Visagistin Birgit Dannenberg so ziemlich am westlichsten Ende der Stadt lebt, und wir uns ausnahmsweise bei Ihr getroffen haben, musste ich kurzfristig umdisponieren, um nicht so weite Wegstecken zu haben. Wir stoppten einfach jedesmal, wenn wir eine spannnende Location entdeckten, um ein paar Fotos zu machen…
maed

23/08/2010

Mihaj

Mihaj ist einer der Friedrichshainer Punks, die ich 2008 fotografiert habe. Vor einiger Zeit hatte ich ihn wieder getroffen.
mihaij

05/08/2010

Frank und die Hasselblad

Ich liebe das 6×6 Format. Ich mag die geringe Schärfentiefe, die ich mit meiner Mittelformatkamera erzielen kann, ich liebe das freie Gestalten mit dem quadratischen Format, ohne von vorgegebenen Fokuspunkten eingeschränkt zu sein. Ich mag den großen, hellen Sucher. Ich mag den Geruch und den Look des analogen Filmmaterials. Aber ich hasse es, die Filme zu entwickeln, Kontakte zu erstellen und das Ganze einzuscannen. In meinem Labor sammeln sich immer wochenlang unentwickelte Filme an, weil ich mich nicht aufraffen kann, die Filme aufzuspulen und zu entwickeln. Ich würde es aber noch mehr hassen, die Filme in ein Labor zu geben. Also träume schon seit Jahren von einer digitalen Mittelformatkamera mit einem 6x6cm großen Chip. Ich bin aber auch realistisch und weiß, dass die Chips so teuer sind, dass mein Traum wahrscheinlich nie in Erfüllung gehen wird. Also ist es an der Zeit, mir mal wieder mögliche Alternativen anzuschauen.
Mein Freund und Kollege Frank Zauritz und ich hatten vor ein paar Tagen eine Hasselblad Demo. Der nette Herr Seidl kam extra den weiten Weg aus Süddeutschland, um uns die neue H4D40 und die H4D50 vorzuführen, bzw. uns damit herumspielen zu lassen. Mein erster Eindruck: super. Das Ding liegt gut in der Hand, hat ein adäquates Gewicht, die Knöpfe liegen intuitiv an der richtigen Stelle. Das Fotografieren geht leicht von der Hand. Alles fühlt sich unkompliziert und richtig an. Das absolute Highlight ist der True Focus. Das funktioniert! Damit kann ich wieder völlig frei gestalten und bin endlich unabhängig von irgendwelchen Fokuspunkten. True Focus ermöglicht einen selektiven Autofokus an jeder beliebigen Stelle des Bildes. Wirklich genial! Die Kamera ist auch recht schnell und ein Rauschen ist sogar bei 800 ASA kaum wahrnehmbar. Der geringe Schärfentiefenbereich sieht mit dem 80mm bei offener 2,8er Blende einfach richtig gut aus. Allerdings ist auf den ersten Blick der Unterschied des Schärfentiefebereichs im Vergleich mit einem 1.4/50mm an einer KB DSLR nicht so markant wie ich es mir erhofft habe. Aber das kann auch täuschen. Probleme hat die Kamera jedoch wenn die Sonne ins Bild strahlt und ich eine Person fokussieren möchte, die direkt im Gegenlicht steht, der Fokus funktioniert dann nämlich nicht vernünftig. Das ist schade, denn ich fotografiere gerne gegen die Sonne. Damit hat zwar auch meine D3x manchmal leichte Probleme, aber im Großen und Ganzen meistert die Nikon diese Problematik ganz gut, wohingegen die H4D nur fokussiert, wenn ich die Sonne weniger stark einstrahlen lasse. Aber abgesehen davon, ist die H4D eine ganz tolle Kamera, auch wenn sie das ultimative Mittelformatfeeling, das ich von meiner analogen 6×6 gewohnt bin, nicht vermittelt. Aber möglicherweise ist dieses Feeling einfach analog und lässt sich nicht auf digital übertragen.

Hier sind ein paar der Bilder, die ich während des Tests von meinem lieben Freund Frank gemacht habe, der nur so grimmig guckt, weil sein linkes Auge entzündet war…

H4FZ

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