Im Januar begleitete ich Glashaus auf einigen Terminen der Glashaus „Kraft“ Tour und habe Fotos und Videoaufnahmen gemacht, mit denen 3p die 2. Hälfte der Tour promoten wollte. Mittlerweile hat der 2. Teil der Tour begonnen. Ich habe es sehr genossen dabei zu sein, und kann es nur jedem empfehlen, sich eines der Konzerte live anzuschauen. Hier sind einige Eindrücke:
Aus meinem gedrehten Material und dem gesammelten Aufnahmen von Freunden, Fans und 3p Mitarbeitern hat Markus Onyuru einen schönen Clip für „Meine Heimat“ zusammengebastelt, den ihr hier finden könnt:
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Sowohl die Fotos, als auch die Videoaufnahmen habe ich mit meinen beiden Fujifilm Kameras, X-T2 und X-Pro2 gemacht. Es war super, mit so leichtem Equipment unterwegs zu sein und trotz stellenweise schwieriger Lichtverhältnisse gutes Bildmaterial zu bekommen.
Für das Shooting mit dem Schauspieler Alexander Koll hatte ich mir eigentlich einen bewölkten Tag gewünscht, weil ich ursprünglich Locations im Kopf hatte, die alle relativ offen waren und wenig Schatten boten. Dann machte mir aber die Sonne bei unserer Fotosession einen Strich durch die Rechnung. Das Licht war zu grell, blendete stark und fühlte sich einfach nicht richtig an. Also habe ich kurzfristig umdisponiert und wir steuerten schattige Motive an. Das war die richtige Entscheidung um entspannt zu arbeiten. So konnten Alex und ich ganz locker von einem Spot zum nächsten fahren, ein paar Fotos machen, hier und da das Outfit wechseln, wieder ein paar Fotos machen und so hatten wir am Ende eine ganze Menge richtig guter Porträts im Kasten.
Vor einem Jahr habe ich mit meinem Freund Olli Banjo in Berlin die Fotos für sein Album Großstadtdschungel gemacht. Am Abend vor dem eigentlichen Shooting wollte ich mit Olli noch eine kleine Idee umsetzen, die mir seit einer Weile im Kopf rumschwirrte. Ich wollte mit bunten Farben und Schwarzlicht arbeiten und griff dabei das Kriegsbemalungsthema, das wir für das Großstadtdschungelcover planten, auf. Die kleine improvisierte Fotosession in meinem Keller machte uns ziemlich viel Spaß und wir feierten auch das Ergebnis. Letztendlich passten sie damals aber nicht zum urbanen Gefühl des Albums, so dass die Bilder erstmal auf meiner Festplatte liegen geblieben sind. Letzte Woche sind mir die Fotos wieder in die Hände gefallen und ich freue mich, sie heute auf meinem Blog zeigen zu können:
An einem fürchterlich kalten Tag im Dezember habe ich mit Hilfe von vielen lieben talentierten Menschen für die beiden Jungs von I Salute: Sören Geißenhöner und Magnus Wichmann das Video zu dem Song „How You Like me Now“ gedreht. Der Dreh war ziemlich hart, viele Stunden in der Kälte der Nacht erschwerten das Ganze und forderten uns alle heraus. Zu allem Überfluss zog ich mir bei einem unbedachten Zusammenstoss mit dem Türrahmen unseres Teamfahrzeugs eine kleine Gehirnerschütterung zu und kämpfte dann gegen meine eigenen Befindlichkeiten. Aber der Kampf hat sich -glaube ich- gelohnt. Ich mag das Video und den Song sehr:
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DoP Benjamin Frik editing Markus Brandt vfx Nicolas Kamenisch 1st AC Jan Kremzow gaffer Peter Bromme electrician Stefan Müller make up Katharina Stengele color grading Bowcouleur …und ich habe Regie geführt
Vielen Dank auch an den Cast, die trotz der Kälte da waren und die Band unterstützt haben. Heidrun Schulz Frederic Phung Markus Brandt Nicolas Kamenisch
Für die, die wissen wollen, was ich mir dabei gedacht habe – ich habe das Ganze mal in wenigen Sätzen zusammengefasst: Das Video ist eine Metapher. Wir skizzieren eine assoziative, surreale Geschichte, die Sörens Auseinandersetzung mit Selbstzweifeln und Ängsten visualisiert. In einer Welt, in der die Realität viele Facetten hat und die eigene Selbstwahrnehmung viel zu oft von äußeren Einflüssen gelenkt wird, kämpft Sören gegen seine Dämonen. Er befindet sich in einen Zustand der Orientierungslosigkeit und sucht seinen Weg zwischen äußeren Reizen, irrationalen Ängsten und eigenen Selbstzweifeln.
Die Jungs von Capitano haben am Freitag ihr erstes Album „Hi“ veröffentlicht. Für die Kampagne zum Album haben wir im Spätsommer einige kleine Episoden und Teaser gedreht, die wirklich unterhaltsam schräg geworden sind. Ich liebe es.
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