Kategorie Allgemeines

12/05/2020

Friedemann Eckert

Friedemann Eckert ist ein Schauspieler, mit dem ich vor einigen Monaten zu einer kleinen Fotosession verabredet war. Wie immer ging es darum, die von Schauspielern benötigten Porträts zu schaffen, die zusammen ein aussagekräftiges, individudelles Bild der Person zeichnen. Friedemann kam sehr gut vorbereitet zu mir, war dabei entspannt und gleichzeitig fokussiert, so dass wir schon vom ersten Moment an richtig gute Fotos machen konnten. So setzte es sich dann auch die nächsten paar Stunden an den anderen Motiven fort, und am Ende kamen dabei unter anderem diese Bilder heraus, die mir selbst sehr gut gefallen:

04/05/2020

Sunna Hettinger

An einem sehr sonnigen Tag im letzten Frühjahr war ich mit der Schauspielerin Sunna Hettinger in Lichtenberg unterwegs, um neue Porträts zu fotografieren. Wir haben im Vorfeld im Detail alle Outfits und Looks besprochen, so dass wir uns während der Fotosession darauf konzentrieren konnten, die besten und ausdrucksstärksten Momente einzufangen. Hair/MakeUp Artist Silke Zeitz war für die Umsetzung der Looks zuständig. Die Session hat nicht nur Spaß gemacht, sondern war auch sehr ergiebig und wir haben in kurzer Zeit einen Haufen guter Motive fotografiert, so dass mir die Auswahl meiner Favoriten für diesen Beitrag schwer fiel.

27/04/2020

Boris Keil

Vor einiger Zeit traf ich den Schauspieler Boris Keil bei einer sehr schönen Fotosession. Boris brachte die richtige Mischung aus fokussiert, talentiert und professionell mit einer Prise Unbekümmertheit mit, perfekt für ausdrucksstarke Porträts. Die Zusammenarbeit machte nicht nur Spaß sondern war auch sehr ergiebig. Als Motiv guckte ich mir ein etwas größeres Gelände in Lichtenberg aus, das mehrere unterschiedliche Spots in Laufnähe bot, die gut mit seinen Outfits harmonierten.

20/04/2020

Fler – Unterwasser

Ende letzten Jahres fragte mich Fler, ob wir ein Fotoshooting Unterwasser machen könnten. Ich wusste, dass es sehr aufwendig werden würde, weil wir ein passendes Becken brauchen, ein recht großes Team mit Safetydivern, Helfern und Beleuchtern und eine ganze Menge Licht.
Anfang Januar war es dann soweit. Die ersten Stunden des Tages verbrachte ich damit, mich an das Tauchequipment zu gewöhnen, um unter Wasser atmen zu können. Ich empfand das zu Beginn sehr bedrückend, Neoprenanzug, Flasche auf dem Rücken, Tauchmaske auf dem Gesicht, und überall Schläuche, dazu kam die Akustik und die ungewohnten Atemgeräusche. Aber als ich einigermaßen entspannt atmen konnte und die Kamera in die Hand nahm, ging das Gefühl der Beklemmung sofort weg, weil ich mich aufs Bild und nicht mehr auf die ungewohnte Umgebung konzentrierte. Allerdings musste ich feststellen, dass Tauchmaske und Mundstück deutlich mehr im Weg waren, als ich dachte und so war der Blick durch den Sucher meiner Kamera nicht möglich. Ich musste also über das Display fotografieren. Leider funktionierte die Bedienung meiner Nikon durch den Wasserschutz nicht optimal, so dass ich auf mein Fujiequipemt ausweichen musste, das durch die Hülle besser ansprach. Zum Glück hatte ich beide Systeme dabei. Als Fler dann am Nachmittag dazustieß, legten wir gleich los. Fler wollte nicht mit Atemgerät arbeiten, so dass wir nicht dauerhaft auf dem Grund des Beckens fotografieren konnten, weil sonst zu viel Zeit durch das Auf und Abtauchen verloren gegangen wäre. Wir arbeiten also überwiegend nah an der Wasseroberfläche, und Fler tauchte zum Luftholen immer auf. Das kostete natürlich Kraft und war sehr anstrengend. Das Shooting dauerte fast 5,5 Stunden. Davon waren wir fast ununterbrochen im Wasser. Ich selbst war nur 3x kurz außerhalb des Beckens, um Bilder zu checken und Karten und Akkus zu wechseln. Es war gar nicht so einfach, zu den gewünschten Ergebnissen zu kommen, weil sich unter Wasser nicht alles so einfach kontrollieren lässt. Technik, Licht, Bewegungen, Kleidung, Haut, Gesichtsausdrücke, alles funktionierte und wirkte anders. Glücklicherweise ist Fler sehr fokussiert und gibt nicht eher auf, bis alles im Kasten ist, und so kamen wir am Ende des Tages zu einigen sehr coolen Ergebnissen, die ich hier zeige.

Vielen Dank auch an die Crew, ohne deren Hilfe das Ganze nicht funktioniert hätte:
Technische Beratung, Koordination, Betreuung: Filmyard/Uwe Steckhan
Safety Diver: Uwe & Evan
Oberbeleuchter: Jonathan Beneteau

Und hier kommt ein kleines MakingOf Video, das Uwe Steckhan von filmyard gedreht hat:

Vimeo

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13/04/2020

Moses Pelham – Backstein Video

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als mir Moses das erste Mal seinen Song „Backstein“ vorspielte. Wir saßen im Auto und fuhren vom Ramon Krater nach Jerusalem. Ich war sofort Feuer und Flamme für den Song und hatte direkt ein Gefühl dafür, wie sich das Video dazu anfühlen muss und war dann etwas enttäuscht, als mir im Laufe der „Emuna“ Kampagne klar wurde, dass für den Song gar kein Video geplant war. Umso mehr freute ich mich, als mir Moses im Februar sagte, dass „Backstein“ vielleicht ein Songkandidat für ein „Tour“ Video sein könnte. Wie gut, dass ich noch von der „Herz“ Tour wusste, dass es einige ziemlich coole Backstagemotive gab, die sich für Performancetakes eignen würden, und so konnte ich mir schon ein emotionales Bild des fertigen Videos machen. Ich wusste, was für eine Energie und Dynamik ich visualisieren musste, und wollte das dann direkt während der „Emuna“ Tour voran treiben. Eine erste dazu passende Location davon bot sich mit dem Bühneneingang vom Hirsch in Nürnberg an, unserem 2 Tourstopp. Obwohl wir noch gar keine Liveversion des Songs hatten, konnte ich Moses überreden, ein paar Shots an diesem mit Stickern beklebten Ort zu machen. Der nächste Gig war im LKA in Stuttgart geplant. Auch hier entdeckte ich einige Spots, die zu dem Gefühl passten, das ich mir für das Video vorstellte. Dummerweise wurde aufgrund der bekannten Maßnahmen zur Eindämmung von Covid 19, der Auftritt mittags noch während des Bühnenaufbaus abgesagt. Moses und ich nutzen dann die Zeit des Abbaus, um an dem Video weiterzuarbeiten und drehten noch ein paar Szenen. Auch als wir im Nightliner saßen, um nach Frankfurt zurückzufahren, nutzten wir die Zeit, um aus dem drohenden Tourabbruch noch etwas Gutes zu machen, und filmten ein paar „Backstein“ Durchgänge im oberen Bereich des Busses. Ich hatte das Gefühl, dass wir einige gute Momente einfangen konnten und schlug Moses vor, dass wir nur noch ein Motiv bräuchten, um aus dem Material ein gutes Video schneiden zu können. Und so trafen wir uns zwei Tage später dort, wo Moses immer mit seiner Band probt, um auf der Toilette, die sich perfekt in den Look and Feel unserer Videomotive einfügte, die fehlenden Shots zu drehen. Die darauffolgenden Tage schloß ich mich mit Engin Peker im 3p Büro ein, und wir schnitten aus dem Material ein Video, das meiner Meinung nach perfekt ist wie es ist.

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Schnitt und 360° Kamera: Engin Peker
Regie, Kamera & Grading: ich

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