Kategorie Music

05/04/2013

Moses Pelham „Wenn der Schmerz nachlässt“ – Video

Heute berichte ich über mein neuestes Video für Moses Pelham „Wenn der Schmerz nachlässt“
Der Song war von Anfang an einer meiner Favoriten und ich erzählte Moses schon vor über einem Jahr davon, dass ich dazu ein POV Video drehen möchte, in dem er sich mit sich selbst betrinkt.
Wir hatten gerade das „Ich lass Dich nicht zurück“ Video fertig gestellt und ich war ziemlich angefixt davon, weitere Videos mit einer ganz konsequenten „Perspektive“ zu drehen. Ein Video, das ausschließlich aus der Subjektiven erzählt wird, bot sich für den Song meiner Meinung nach perfekt an.
Als es dann Anfang des Jahres konkret wurde, und wir das Projekt detaillierter besprachen und sich herauskristallisierte, dass wir nicht nur in einer Bar drehen, sondern eher eine Art Kneipentour draus machen wollen, wurde klar, dass wir eine simple technische Lösung benötigen, die es uns ermöglicht, einfach mal schnell in eine Bar hineinzumarschieren, dort kurz ein paar Szenen zu drehen und dann wieder hinaus zu gehen, um das nächste Lokal anzusteuern. Das funktioniert natürlich nur ohne großes Team und ohne aufwändige Lichtaufbauten.
Im Januar machten wir dann einen ersten Test. Wir checkten in Frankfurt ein paar Bars und ich testete dabei die Lichtempfindlichkeit der GoPro Hero Black. Die kann man sich nämlich ganz easy auf den Kopf schnallen und die fisheyeähnliche Brennweite würde super zu meiner Vorstellung passen. Die Ernüchterung kam dann zuhause, als wir die Clips am Rechner betrachteten und das Ganze furchtbar aussah, denn leider ist in den Bars einfach zu wenig Licht für den Sensor der GoPro. Alles war unterbelichtet und extrem hässlich verpixelt.
Wieder in Berlin testete ich mit meinem Assistenten Chris Noltekuhlmann die Sony Nex 5R, die man auch recht easy auf den Kopf schnallen könnte, und die eine recht brauchbare Lichtempfindlichkeit zeigte. Aber irgendwie sah im Vergleich das Material meiner Nikon D4 dann doch sehr viel hochwertiger aus und so begannen Chris und ich einen alten Motorradhelm aufzubohren, um eine richtige Helmkamera zu bauen. Technische Unterstützung bekam ich dann noch netterweise vom Kamerabühnenmann Olando Grübel, der mir unseren „Helmentwurf“ noch etwas verfeinerte.

Anfang März war es dann soweit. Mit einem superkleinen Team, bestehend aus Moses, Charlie & mir, zogen wir an drei Abenden durch diverse Frankfurter Bars, Kneipen und Clubs und drehten dieses verrückte Video. Wenn Moses den Helm nicht selbst trug, hatte Charlie die Kamera auf dem Kopf, die ich dann mit meinem iPad steuerte. Es war wirklich erstaunlich zu sehen, wie offen die Türen in Frankfurt sind, wenn Moses mit den Leuten spricht. Solch entgegenkommende, herzliche und offene Motivgeber traf ich bisher selten. Obwohl wir uns bemühten, den Alkohol in den unzähligen Drinks zu ersetzen, wurden Moses und Charlie im Verlauf des Abends immer betrunkener, so dass ich am Ende die einzig nüchterne in unserem Trio war. Ich hatte trotzdem Spaß.

Unsere begnadete Cutterin Andrea Guggenberger fügte dann die einzelnen Teile perfekt zusammen, Philipp Orgassa von Arri Berlin setze den Farblook um.

22/02/2013

Blue – Hurt Lovers

Ende letzten Jahres drehte ich für Blue ein Video für den Song „Hurt Lovers“. Ich freue mich, heute endlich auf den Clip verlinken zu können, denn leider konnte man das Video in den letzten Wochen nur bei iTunes kaufen und nicht frei online sehen (zumindest in Deutschland). Nachdem das Lied nach unserem Dreh im Oktober zum Titelsong des neuen Schweighöfer Films „Schlussmacher“ erkoren wurde, entstand zu dem Track noch mal ein ganz anderes Video mit Szenen aus dem Kinofilm. Dieser Clip zum Film war jetzt erst mal eine Weile exklusiv auf den Videokanälen in Deutschland zu sehen.
Aber nun ist endlich auch mein Video offiziell anschaubar.
Schauplätze meines Clips waren einmal der wundervolle Ort Prerow mit seinen schönen Dünen für die Einstellungen mit der Band. Die Story drehten wir in der Nähe von Frankfurt an der Oder. Die beiden Schauspieler waren Tim Eberts und Nell Pietrzyk.
Produziert hat den Clip selbstverständlich die Mutter und Vater Filmproduktion, DoP war Christopher Häring, geschnitten hats der Chris Heidrich.

15/02/2013

Moses Pelham Geteiltes Leid 3 Tour

Das letzte Mal, dass ich auf einem Konzert Fotos machte, ist mittlerweile 12 Jahre her. Damals begleitete ich Glashaus ein paar Tage auf ihrer ersten Tour. Die Fotos zierten dann später das Glashaus Live Album. Diese Woche nahm ich also nach vielen Jahren endlich wieder mal die Kamera in die Hand, um ein Konzert zu fotografieren, denn mein Freund Moses Pelham besuchte im Rahmen seiner „Geteiltes Leid 3 Tour“ das Huxleys in Berlin. Eigentlich wollte ich gar keine Fotos machen, sondern nur die Musik geniessen, aber irgendwie hat es mich dann doch gepackt.
Im Gegensatz zu den Kollegen von der Presse, die nach 3 Songs den Graben verlassen mussten, durfte ich während des ganzen Auftritts fotografieren. Das führte dazu, dass ich während der mehr als 2,5 Stunden, die der Gig dauerte, mich mehr auf meine Augen, als auf mein Gehör konzentrierte.
Was ich aber von der Mucke mitbekam, war so genial, dass ich mir das ganze Konzert auch noch mal ohne Kamera angucken muss. Es kommen ja noch genug Städte…

02/02/2013

Eagle Eye Cherry

Im letzten Jahr fotografierte ich für die Universal den Musiker Eagle Eye Cherry.
Viele von Euch kennen sicher seinen großen Hit aus den Neunzigern und das dazugehörige Video zu „Save Tonight“. Letzteres gehört immer noch zu meinen Lieblingsvideos.
Ende letzten Jahres veröffentlichte Eagle Eye sein neues Album: „Can´t get Enough“ zu dessen Artwork und Kampagne ich einen Großteil der Bilder beisteuern durfte.

Für das entspannte Shooting waren wir an einem sonnigen Tag ein paar Stunden mit kleinem Team in Berlin unterwegs. Assistiert hat mir Chris Noltekuhlmann.

12/01/2013

Wunderkynd

Ich nehme mal Olli Banjos heutigen Geburtstag zum Anlass und poste einige Fotos, die ich vor einer Weile mit ihm gemacht habe. Sein Projekt Wunderkynd wächst und gedeiht, die Tracks, die ich bisher gehört habe sind unglaublich genial. Ich feiere ihn – nicht nur heute:

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