Nadine Kreutzer ist Radiomoderatorin bei meinem Lieblingssender Flux FM. Vor einigen Monaten trafen wir uns, um neue Fotos für ihre Agentur zu machen. Der Tag war perfekt, warm ,aber bewölkt, so dass wir überall schön weiches Licht hatten. Für das Make Up war Carina Wittmann zuständig
Kategorie People
Lacuna Coil – Dark Adrenaline
Vor einigen Monaten war ich ein paar Tage in Mailand, um Lacuna Coil zu fotografieren. Ich kannte die Band und die Stadt schon, weil ich 2004 und 2005 ebenfalls dort war, um die damaligen Albenkampagnen der Band zu fotografieren. Diesmal war ich sogar zwei Tage gebucht, weil die Band für ihre internationale Kampagne viele Motive benötigt. Einen Tag verbrachten wir im Studio, den zweiten dann on location in der Hitze und brüteten in der Sonne. Es ist ja immer schön und abwechslungsreich, in anderen Städten oder Ländern zu arbeiten, aber Mailand ist ein verdammt teures Pflaster. Studiomiete und Location kosten ein vielfaches von dem, was wir in Berlin bezahlen müssen – sogar ein popeliger Stuhl, den wir ins Bild stellten, wurde gleich mit mehreren 100 Euro berechnet.
Mittlerweile ist das Album und die DVD „Dark Adrenaline“ draußen. Es sind noch nicht alle Motive unseres Shootings veröffentlicht, deshalb zeige ich heute nur einen Teil:
Thomas Schmuckert
Den Schauspieler Thomas Schmuckert fotografierte ich letztes Jahr in Berlin. Das Wetter war so trüb und frisch wie heute, was ich eigentlich zum Fotografieren ganz gerne mag, weil das Licht dann schön weich ist. Mit Thomas verstand ich mich super, ist ja immer wichtig, dass beim Fotografieren von Menschen die Chemie stimmt und man gemeinsam auf einer Welle schaukelt.
Wunderkynd – Sie will ein Freak sein
Seit Olli das Ding am Freitag veröffentlichte, bekomme ich via Facebook, Mail und Twitter so viel positives Feedback wie selten.
Manchmal sind die Dinge, die spontan entstehen einfach die Besten…
Am Liebsten würde ich nur noch solch besondere Videos drehen…
Achja und ich habe jetzt auch eine Facebook Künstlerseite und würde mich sehr freuen, wenn sie Euch gefällt.
Mark Wyand
Heute zeige ich Fotos von einem ganz besonderen Projekt vom letzten Herbst. Den Jazzsaxophonisten Mark Wyand traf ich im Sommer, um über unsere Ideen für eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen. Mark wollte analog zu seiner Musik auf dem kommenden Album ätherische Bilder haben. Ich verstand im ersten Moment nicht, was er meinte, aber nachdem er mir ein stimmungsvolles Beispielbild von zwei hellbekleideten Models in einem Haus am Meer zeigte, konnte ich seine Vorstellung erahnen. Wir brainstormten ein wenig, und beschlossen dann, das Fotoshooting im Herbst in Sankt Peter Ording zu machen.
Am ersten Nachmittag war es sehr stark bewölkt und grau und das Licht war irgendwie seltsam, aber faszinierend. Es wehte ein starker Wind, der es meinem Assistenten Sebastian Glowinski sehr schwer machte, einen Blitz mit Softbox zu halten. Am nächsten Morgen standen wir schon zum Sonnenaufgang an der Location, dummerweise war die Bewölkung zu dicht, um den Sonnenaufgang richtig auszukosten, nichtsdestotrotz entstanden in diesem Moment sehr schöne Bilder. Wir kämpften allerdings den ganzen Tag gegen den proportional zum Sonnenschein immer stärker werdenden Wind, der es Mark teilweise gar nicht ermöglichte, die Augen offen zu halten, auch seine Frisur musste sehr unter den Wetterumständen leiden. Letztendlich ist es aber genau das, was den Tag und auch die Ergebnisse irgendwie besonders macht. Der Wind, das Wetter, das Licht – das war im Endeffekt genau das, was die Stimmung der Bilder ausmacht.










































